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| 1989 - 1995 |
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Architekturstudium, Bauhaus-Universität Weimar
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| 1993 - 1994 |
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Praktikum bei Zeidler Partnership Architekten, Mitarbeit bei der Ausführungsplanung für das Kultur- und Kongresszentrum Suhl
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| 1995 |
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Diplom am Lehrstuhl für Entwerfen und Architekturtheorie, Thema: Wahrnehmung, Medien, Architektur
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| seit 1995 |
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head of design im deutsch-kanadischen Büro Zeidler Partnership Architekten, Berlin Auslandsaufenthalte in China, Kanada, England, USA, Montenegro
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Auswahl Projekte:
Neue Ortsmitte Heringsdorf, Usedom Hotel Jezera, Zabljak, Montenegro Airportcity am Flughafen Berlin-Schönefeld Kunlun Shopping Center, Peking Pflegeheim Löbtau, Dresden Herzzentrum Coswig Wohngebiet Teltow-Mühlendorf Europa Congress Hotel Suhl Hotel Rognitzstraße Berlin Hotel The Mercer, Berlin Boarding House Olivaer Platz, Berlin Zentraler Omnibusbahnhof Berlin
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lebt und arbeitet in Berlin |
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| Transzendierte Skizzen - Jochen Eisentraut zu seiner künstlerischen Arbeit |
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Am Anfang, noch vor dem ersten Strich, steht ein vages Motiv, eine notwendige Motivation für den Beginn der künstlerischen Arbeit überhaupt. Aus dieser ursprünglichen Idee entwickelt sich im Laufe des Arbeitsprozesses eine Reise in neue, ungeahnte und manchmal kaum fassbare Welten. Schon der erste Schritt des tastenden Skizzierens auf einem leeren Blatt Papier vermischt Intendiertes und Zufälliges. Es entstehen vage Gebilde, die unsere Vorstellung sogleich wieder anregen zu neuen Erkundungen. Man ist zugleich Schöpfer als auch Beobachter der manchmal überraschenden Linienformationen, die sich aus den schnellen Bewegungen des Stiftes auf dem Papier ergeben. Im stufenweisen Prozessieren des Skizzenmaterials im virtuellen Raum des Computers gelangt man oftmals am Ende fast gänzlich in die Position des Beobachters, der selbst überrascht und erstaunt ist von dem am Bildschirm entstehenden Gebilden.
Der 'virtuelle Ur-Raum' kann sich als Raum äußerster Abstraktion und unendlicher reiner Leere vorgestellt werden, als voraussetzungsloser Raum zur probeweisen Konstruktion alternativer Weltentwürfe. Man kann mit der Eintragung von Elementen bei null anfangen und diesen Vorgang der Weltenschöpfung aus dem virtuellen Nichts endlos wiederholen. Dieser virtuelle Raum wird in meinen Arbeiten mit der Eintragung handgefertigter Skizzen konfrontiert, ein Vorgang der Transzendenz des analogen Materials im Jenseits der digitalen Welt. In der Übertragung der analogen Zeichnungen in den virtuellen Raum entstehen hybride Modelle, die Bezug nehmen auf die tatsächliche Verschleifung von Realität und Virtualität in der Gegenwart. Die Bilder enthalten mehrfache Latenzen, also die bewusste Nichtauflösung von Gegensätzlichem, etwa zwischen den analogen, unpräzisen Skizzen und dem perfektionierenden Medium Computer, oder zwischen Intentionalität und Zufälligkeit der Bilder, am Ende auch zwischen der virtuellen Räumlichkeit des digitalen (Hilfs-)modells und der zweidimensionalen Repräsentation im gedruckten Bild. Auch inhaltlich oszillieren die Bilderwelten in einem hybriden Schwebezustand, der die Auflösung der Grenzen etwa zwischen Architektur und Natur, zwischen Abstraktheit und projizierter Konkretheit oder zwischen Form und Auflösung der Form thematisiert.
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| 2011 |
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'Fläche zu Körper und Raum', mit Bernd-Stephan Fitte, s...cultur, Berlin
'CrossArt International goes Hamburg', Rimaju ArtGallery, Hamburg
'9Künstler/1Galerie', Südstadt.Galerie, Nürnberg
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| 2009 |
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'Contrast - photography meets painting meets photography', Galerie Iris Schumacher, Berlin
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| 1998 |
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'Die Sehnsucht des Raumes', Installation gemeinsam mit AFF Architekten, Galerie Artists Space, Berlin
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| 1995 |
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Wanderausstellung der Gewinner des Ideenwettstreits des ZEITmagazins zur Berliner Bauakademie, u.a. Martin-Gropius-Bau, Berlin
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| Schriften/Publikationen |
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| 2002 |
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'Gebaute Zeichen - Das kommunikative Potential von Architektur als Vermarktungsinstrument', DAB 11/2002
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| 1998 |
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'Box', Beitrag zum Ausstellungskatalog 'Die Sehnsucht des Raumes'
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| 1995 |
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'Form follows perception - Alltagswahrnehmung von Architektur', Diplomarbeit
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